
– Ganz einfach:
eine einfallsreiche Art die Natur zu erleben kombiniert mit Kreativität und sportlichem Ehrgeiz. Man ziehe in den Wald, gestalte im natürlichen Umfeld verschiedene Spielbahnen und dann kann es losgehen.
So geschehen Anfang September in einem kleinen Forst in der Nähe von Gießen. JRK´ler aller Altersklassen aus dem Kreisverband Gießen trafen sich, um gemeinsam erlebnisreiche Stunden zu verbringen. Und als Material benötigt man eigentlich nur einige Gummibälle.

Nach einer kleinen Einführung wurde in Kleingruppen das Gelände inspiziert.
Wo gibt es Kuhlen oder Hügel?
An welcher Stelle lässt sich eine Wurzel einbauen?
Kann ich irgendwo eine Schanze einbauen?
– das sind Fragen, die sich die Teilnehmer stellen. Und dann wird der Waldboden bearbeitet. Er wird an den Stellen, an denen später der Ball rollen soll, von Laub, Nadeln und kleinen Ästen befreit.

Dass die Jüngeren dabei Spaß haben, versteht sich von selbst, aber auch die alten Hasen entdecken das Kind im Manne wieder. Da wird gebuddelt, Erde und Tannenadeln verdichtet, der eine oder andere Käfer begutachtet, aber vor allen Dingen mit viel Kreativität gearbeitet.
Jetzt muss nur noch ein Ast gefunden werden, der als Schläger dient.

Nach gut einer Stunde ist das Werk vollbracht. Inmitten des Waldes befindet sich eine Minigolfanlage. Jetzt kann zunächst einmal getestet werden.
Und schon rollt das Bällchen. Zack über einen Hügel, unter einer Wurzel hindurch, um einen Baum herum und durch ein „Försterhäuschen“ … und ganz am Ende natürlich in ein Loch.

Jetzt erhalten alle ein Kärtchen, auf dem die Ergebnisse der einzelnen Spielbahnen eingetragen werden. Und jetzt kommt der Moment mit dem sportlichen Ehrgeiz. Natürlich will jeder so wenig Schläge wie möglich erreichen. Belohnt werden alle mit kleinen Preisen.
So lässt sich mit wenig Aufwand und noch weniger Materialeinsatz ein interessanter Event organisieren.

Regeln:
Und am Ende des Tages hieß es dann: Zeckenkontrolle – denn der eine oder die andere hatte sich ein Souvenir aus dem Wald angelacht.
Hinweis:
Bevor ihr den Wald umgrabt, fragt unbedingt beim örtlichen Forstamt nach!

Vielen herzlichen Dank an Thommes Stein für die tolle Idee, den Bericht und die passenden Fotos!
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