
"BuWett" Arendsee: Die JRK-Gruppe aus Inheiden berichtet selbst über ihren erfolgreichen Parcours durch die Wettbewerbsstationen:
BuWett 2010 Stufe II – Ein Super-Event – und wir waren dabei
Natürlich könnte man meinen, unser Blick sei getrübt, weil der Bundessieger ja ohnehin begeistert sein muss vom Bundeswettbewerb. Aber nein - weit gefehlt – es war wirklich eine super Veranstaltung.
Schon bei der Ankunft fühlten wir uns gleich herzlich empfangen. Dieses sofortige Einbinden in die Geschichte von Kapitän Willi war echt gut gelungen. Dass der Freitagabend locker und flockig ohne Pflichtprogramm war, hat zumindest dafür gesorgt, dass wir so zu ausreichend Schlaf hätten kommen können … aber es trieben doch so einige Teams ihr Unwesen, was uns dann doch nicht träumen lies. Apropos träumen … das was mit uns am Samstag geschah, hatten wir uns in den kühnsten Träumen nicht vorstellen können.
Wir waren vormittags mit dem Rollenspiel beschäftigt. Die Idee und die Umsetzung war wirklich absolut toll. Es hat richtig Spaß gemacht und viele der jungen Darsteller haben ihr Rolle super ausgelebt. Die Verknüpfung zu Wettbewerbsstationen war gewagt und führte dann leider zu etwas Zeitnot. Also beim nächsten Mal vielleicht doch besser die Spaßkomponente vom Wettbewerb trennen, dann bleibt auch der Spaß erhalten - aber das nur nebenbei.
Wir haben natürlich, wie alle anderen auch, alles daran gesetzt, die fehlenden Utensilien für Käpt´n Willi zu ergattern, damit dieser auf große Fahrt gehen kann. An Motivation sollte es auch nicht fehlen, waren mit den Utensilien ja auch Punkte verbunden.
Die bewerteten Stationen waren beinahe ausnahmslos interessant ausgestaltet. Keine banale Abfragerei. Hand anlegen war angesagt. Es macht doch wesentlich mehr Spaß, eine Trinkwasseraufbereitungsanlage zusammen zu stöpseln, als auf einem Blatt Papier zu beschreiben. Dafür muss man dem Arbeitskreis mal gratulieren und nicht nur Dank sagen.
Und so zogen wir von Station zu Station, die Stimmung im Team war immer gleichermaßen gut, weil die Aufgaben zwar anspruchsvoll, aber auch durchaus angemessen waren und wir das Gefühl hatten, doch gut vorbereitet zu sein. Diese gute Laune bekam jedoch abrupt einen Dämpfer, als wir unsere letzte Station erreichten: Die Gruppenaufgabe beim Haus am See – fünf Verletzte, oh-je oh-je, wenig Material, der Kopf war leer – die Aufgabe war nun wirklich schwer dort am See !
Und so zogen wir total erledigt mit ungutem Gefühl zurück zum KiEZ. Unser Ziel waren die Top10 – der Wunsch ging in Richtung Top5 – alles andere war Träumerei. Und dann kam die Gruppenaufgabe. Aber insgesamt waren wir zu diesem Zeitpunkt zufrieden mit unserer Leistung und das ist ja das eigentliche Ziel bei so einem Wettbewerb.
Dann kam das nächste Highlight des Tages – das maritime Buffet. Es war viel, es war schön anzusehen und vor allem war es lecker. Und dann wurde die Geschichte um Kapitän Willi auch noch zu einem stimmungsvollen Ende gebracht. Der Fackellauf zum See, das in denselbigen stechen von Kapitän Willi hat das ganze abgerundet – war nicht besser zu machen.
Was darauf folgte, war nichts für schwache Nerven. Das Abendprogramm in Kombination mit der Siegerehrung hat wie alles andere auch gut gepasst … auch wenn es vielleicht etwas zu laaaange gedauert hat. Wenn man dann aber schlussendlich völlig überraschend den 1.Platz belegt mit einem hauchdünnen Punkt Vorsprung ist die Freude unbeschreiblich groß!
Und so konnten wir natürlich noch völlig von Sinnen die Heimreise nach Oberhessen antreten. Dort wartete dann natürlich ein großer Bahnhof, obwohl in Inheiden schon lange keine Züge mehr fahren. Na ja, so ist das halt bei „Backfisch, Lot und Seemanngarn“.
Wir wünschen allen eine schöne Zeit! Liebe Grüße aus Inheiden,
Anke – Carmen – Mareike – Nina – Sarah – Sandra – Tabea – Fabian – Patrick – Thomas
JRK-Gruppe "Inheiden", Landesverband Hessen
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